//Vorbericht Herren VfB-SV Ulm//

VFB Unzhurst-SV Ulm Samstag 17.00 Uhr

Am 20.Spieltag gibt der SV Ulm seine Visitenkarte im Unzhurster „Engert“ ab. Der SV Ulm demonstrierte am vergangenen Wochenende sein ganzes Können und fertigte die Gäste aus Ottersdorf mit 4-0 ab. Durch die Niederlage des FV Baden-Oos gegen den VFR Bischweier (0-1) erklomm die Bethge Elf den Platz an der Sonne und grüßt von ganz oben. Zusammen mit Baden-Oos und dem FV Ottersweier hat man 43 Punkte inne. Schwindelerregend ist dabei vor allem das Torverhältnis des SV Ulm, welches mit 48-13 Ligabestwert ist, sei es bei den geschossenen Toren, sowie bei den Gengentreffern. Auch ein Blick auf die Auswärtstabelle lässt den VFB-Fan ins Grübeln kommen. Denn auch in dieser Statistik belegt der Ligaprimus den 1.Platz bei 22 Punkten. Wenngleich vieles dafür spricht das der SV Ulm als Favorit in dieses Derby geht, so zeigte das Spiel des VFB Unzhurst in Lichtental (5-4), dass man sich auch von Rückständen nicht hinters Licht führen lässt. So war es in Lichtental letztlich ein Sieg des Willens. Diesen Willen und vor allem diese Moral gilt es auch gegen Ulm an den Tag zu legen. So zeigte auch das Vorrundenspiel das die Gäste nicht unverwundbar sind und ein 1-1 unter dem Strich stand, dass man sich redlich verdiente. Tore damals Björn Burst (SV Ulm) und Lukas Reichenbach (VFB). Sicher will man auch die kleine Serie von 2 Siegen in Serie nicht abreißen lassen, wohlwissend dass man vor einer Mammutaufgabe steht. Dennoch kann der VFB Unzhurst ohne Druck in die Partie gehen; denn Spiele gegen Tabellenführer sind bekanntlich die schönsten getreu dem Motto: verliert man, ist es kein Beinbruch - Gewinnt man, kann man sich „ziemlich gut fühlen“

Vieles wird darauf ankommen ob man die Kreise von Steven Müller und Fabian Ernst einengen kann, die zusammen 25mal in das gegnerische Tor trafen. Zudem sollte man ein Auge auf Defensiv-Stratege Björn Burst werfen, der von der Defensive aus immer wieder das Spiel ankurbelt und ein Spiel lesen kann. Im personellen Bereich hofft VFB-Coach Marko Kesch das er wieder auf Manuel Friedmann und Johannes Strack zurückgreifen kann, die in Lichtental noch verletzungsbedingt fehlten. Ein Fragezeichen steht zudem hinter dem Einsatz von Lukas Hodapp, der in Lichtental verletzt raus musste.

E.Hor