//Spielbericht: VfB Unzhurst – FV Ottersweier 2:1 (0:0)//

Derbysieg in letzter Minute! Der Landesligaabsteiger aus Ottersweier sah bereits wie der sichere Sieger aus, doch der VfB kämpfte sich zurück und konnte in der Nachspielzeit das Spiel drehen.


Beide Teams waren heiß auf das Derby und legten direkt los. Bereits in der zweiten Minute prüfte Ali Maamar Kouadri Torwart Florian Hodapp, dieser parierte den Ball sicher. Auf der Gegenseite setzte sich Jan Metzinger in der siebten Minute gegen die Abwehr des FV durch und spielte zu Marvin Meier auf der linken Seite, dessen Abschluss ging jedoch über das Tor. Die Gäste aus Ottersweier setzten den VfB früh unter Druck und erschwerten so den Spielaufbau. Der stürmische Beginn entpuppte sich als kurzes Kräfte zeigen, denn das Spiel verlagerte sich mehr ins Mittelfeld. Kurz vor der Pause drehte der FV allerdings nochmal auf. In der 39. Minute kam Ümit Kocak frei vor dem Tor des VfBs zum Abschluss, der Kapitän lässt die Großchance auf den Führungstreffer ungenutzt und verfehlte das Tor. Die Gäste waren zu diesem Zeitpunkt dem ersten Treffer näher als der VfB. Ein Klärungsversuch per Kopf von Alexandru Macarie ging fast schief, traf jedoch nur den Pfosten. Damit verabschiedeten sich beide Mannschaften torlos in die Halbzeitpause. Doch der FV setzte die Druckphase in der zweiten Halbzeit ebenso fort. In der 48. Minute konnte Kouadri die Abwehrreihe des VfB überwinden, statt den Ball abzuspielen, entschied er sich jedoch für den eigenen Abschluss, dieser fiel allerdings in die Arme von Hodapp. Nur fünf Minuten musste sich die Abwehrreihe des VfB doch dem Offensivdruck geschlagen geben. Kocak umkurvte Hodapp und wollte den Ball einschieben, aber Nico Friedmann grätsche diesen zuvor ab. Trotz der Rettungstat konnte die Chance nicht geklärt werden, denn der Ball fiel Johannes Herkert vor die Füße und dieser schob den Ball zum 0:1 ins Tor. Mit dem Führungstreffer endete die Druckphase nicht, der FV wollte das Spiel vorentscheiden. Das Vorhaben scheiterte abermals am Pfosten. Der VfB spielte kämpferisch mit, doch die Gäste hatten die Spielführung in der Hand, bis Raul Neculcea die Gelb-Rote Karte sah. Mit der Überzahl kam der VfB immer besser ins Spiel, doch erst in der Schlussphase konnte der VfB selbst zu einer Druckphase ansetzen. Der VfB hatte das Spiel noch nicht aufgegeben und verdiente sich den Ausgleichstreffer. In der 90. Minute flankte Johannes Kist in die Mitte, wo Marco Bauer bereitstand und den Ball einköpfte. Mit dem Treffer beendete der VfB seine Druckphase ebenfalls noch nicht, immerhin blieben vier Minuten Nachspielzeit. Jan Metzinger spielte den Ball in die Spitze, wo Lukas Reichenbach den Ball für Jakob Schöttgen auflegte. Dieser kann dadurch allein aufs Tor zulaufen. In diesem letzten Duell des Spiels entschied sich das Derby. Obwohl Ottersweier lange Zeit wie die Siegermannschaft aussah, bleibt nur noch Torwart Florian Zemmrich um immerhin ein Unentschieden im Derby zu holen. Zemmrich war zwar noch am Ball, konnte aber den zweiten Gegentreffer nicht mehr verhindern. Der VfB drehte das Spiel in der letzten Minute und krönte sich zum Derbysieger.

Der Landesligaabsteiger hätte sich mindestens einen Punkt verdient, aber der VfB erkämpfte sich den Sieg mit einer starken Mannschaftsleistung. Mit dem spannenden und umkämpften Spiel konnte für ein Höhepunkt des Sporthocks gesorgt werden, welches bis in die Morgenstunden gefeiert wurde.


Das Spiel der zweiten Mannschaft wurde auf den 20.11 verlegt, dafür spielten die A-Junioren am Samstag gegen den SC Lahr. Der SC konnte sich gegen die SG Vimbuch mit 1:3 durchsetzen. Leider konnten auch die Frauenmannschaften am zweiten Tag des Sporthocks nicht an den Erfolg der Herren anknüpfen. Die zweite Mannschaft der Frauen verlor mit 1:5 gegen die SpVgg Ottenau und die erste Mannschaft mit 1:4 gegen die SG Winden/ Simonswald.


Am zehnten Spieltag reist der VfB nach Loffenau am Sonntag, den 09.10. eröffnet die zweite Mannschaft um 13:15 Uhr den Spieltag und um 15 Uhr treffen die beiden ersten Mannschaften im Bezirksligaduell aufeinander.